Coaching

Meine Arbeit basiert auf umfangreichem Studium von Fachliteratur, Video- und Bildanalysen, diversen Coachings und fortwährender Beobachtung meines Umfeldes.

Die Beobachtungen und Erkenntnisse wurden in einer Datenbank gesammelt und in logische Verknüpfung gebracht, deren Eintragungen einem Vokabelheft ähneln. Tatsächlich ist der Vergleich mit Vokabeln einer Sprache gar nicht so weit hergeholt: In beiden Fällen steht man oft vor der Situation, dass ein und derselbe Begriff situationsabhängig mehrere Bedeutungen haben kann.

Diese „Situationen“ sind bei meiner Arbeit durch weitere erkennbare Signale (oder Vokabeln) gekennzeichnet. 

Hier ein Beispiel zur Veranschaulichung:

Sie beobachten bei einem etwa zehnjährigen Mädchen gesenkte und leicht zusammengezogene Augenbrauen mit einer Doppelfalte zwischen den Brauen. Ohne weitere Informationen kann dies als Zorn (bis hin zur Gewaltbereitschaft), Trauer (in Verbindung mit Weinen), Trotz, Schmerzen oder auch Misstrauen interpretiert werden – eine verbindliche Aussage ist also noch nicht möglich.

Im näheren Umfeld des Mädchens sehen Sie eine Frau (vermutlich die Mutter). Das Mädchen steht seitlich neben der Frau und hat einen abgewandten Blick, zusammengekniffene Augen mit gesenktem Kopf und einen Schmollmund. Damit ist die Sache recht eindeutig. Es handelt sich um Trotz, einen Gemütszustand, der sich meist aus Zorn & Ablehnung (Verachtung) kombiniert. 

Eben jene Vorgehensweise (des Einbeziehens mehrerer erkennbarer Signale als Bewertungsgrundlage) sensibilisiere ich bei den Teilnehmern der Einzelcoachings bzw. Trainings. Ziel der Coachings bzw. Trainings ist es, dass die Teilnehmer sich anschließend eigenverantwortlich ihr „Vokabular an deutbaren Signalen“ aufbauen und damit arbeiten.

Die Schwierigkeit im Erkennen von Makroausdrücken über Mikroausdrücke bis hin zur Lügenerkennung steigt überproportional an, daher empfiehlt sich der Einstieg im Bereich von Makroausdrücken.